Helfer vom THW aus Ostbevern bilden sich zu Trinkwasserlaboranten weiter.
An der THW-Bundesschule im niedersächsischen Hoya wurde für zwei Helfer des THW Ortsverbandes Warendorf/Ostbevern der Grundstein für die Ausbildung zum Trinkwasserlaboranten gelegt. Die beiden Helfer Dirk Burgholz und Edgar Christians sind beide in der chemischen Industrie tätig und bringen somit die geforderten Grundvoraussetzungen für die Fachweiterbildung mit. Neben der Ausbildung an der Bundesschule galt es nun auch praktische Erfahrungen mit den THWeigenen Trinkwasseraufbereitungsanlagen zu machen.
E. Christians bei Analysearbeiten
Die nächste dieser mobilen Anlagen ist im THW-Ortsverband Ibbenbüren stationiert. Zusammen mit den Kameraden aus Ibbenbüren verbrachte Christians nun zwei Tage im Rahmen einer verlagerten Standortausbildung am Kanal in Hörstel. Die Fachgruppe Trinkwasser (FGrTW) betreibt bei allen Schadenslagen die Trinkwasseraufbereitung und – versorgung. Sie fördert, lagert, transportiert und verteilt Trinkwasser unter laufender Qualitätskontrolle für die betroffene Bevölkerung, Notunterkünfte, Einsatzeinheiten, anderen Hilfskräften etc. Zur ständigen Qualitätskontrolle stehen dem THW bundesweit einheitlich ausgebildete Trinkwasserlaboranten zur Verfügung. Diese sind unter vielen anderen Fachexperten in der THWeigenen Expertendatenbank „THWin“ bundesweit einseh- und abrufbar. Das Einsatzgebiet der Trinkwasserexperten des THW erstreckt sich über den gesamten Globus. So wurden Einheiten im Sommer 2008 in das von einem Taifun stark zerstörte Irrawaddi-Delta in Myanmar und fast zeitgleich in die von einem Erdebeben stark zerstörte chinesische Provinz Sichuan entsandt.