Wie gefährlich sind Drogen? Wie und wo kann man Hilfe finden? Wie kann ich meine Freizeit sinnvoll gestalten? Diese und andere Fragen wurden jugendlichen Mädchen und Jungen der Josef-Annegarn-Verbundschule im Rahmen einer Suchtpräventionswoche vom 9.-13. November beantwortet. Das THW öffnete am 11.11. seine Tore, um 20 Schülerinnen und Schülern die interessante Arbeit im THW näher zu bringen und um zu zeigen, dass auch hier die Möglichkeit besteht, dauerhaft einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung nachzugehen.
Ohne viel Theorie ging es für die 10-14 jährigen Jungen und Mädchen direkt los. Eine kleine Gerätekunde bildete den lockeren Einstieg in einen interessanten Vormittag. Allein schon das Gewicht mancher Ausrüstungsgegenstände, wie Schere / Spreizer oder Atemschutzgerät, beeindruckte die jungen Gäste. Das Gasspürgerät konnte durch die empfindliche Messtechnik überzeugen. Durch die Lupe sahen viele das erste mal Diamanten auf der Kette der Betonkettensäge. Erste praktische Eindrücke mit Rettungsmitteln des THW bekamen die Schüler am Schleifkorb, den Hebekissen, Beleuchtungstechnik und Einsatzgerüstsystem. Doch vorher lernten die Schüler wie unvorhersehbar die Bedingungen an Einsatzstellen sein können, als sie sich in der mit Nebel und mit Blaulichtblitzen durchfluteten Fahrzeughalle orientieren mussten. Ein SEEBA-Video zeigte, wie ein realer Auslandseinsatz abläuft, bevor abschließend jeder Teilnehmer eine persönliche Urkunde und ein kleines Präsent für das gezeigte Interesse und Angagement bekam. Nach vier Stunden hieß es nun „Aufsitzen!“ und es ging zurück zum Schulzentrum. Sichtlich stolz in einem „echtem“ Einsatzfahrzeug“ gefahren zu sein endete ein schöner Vormittag.