Herten 13-14.November450 Einsatzkräfte aus 21 Ortsverbänden probten in Herten den Ernstfall. Auf dem Zechengelände Ewald in Herten kam es zu einer Staubexplosion. 40 Verletzte und 20 Tote waren zu beklagen. Mit 100 Fahrzeugen rückten die Retter an.
Gegen 20 Uhr wurde der Zugtrupp aus Ostbevern alarmiert. Einsatzsichwort: Massenanfall von Verletzten (MANV) . Nach einstündiger Anfahrt erreichte der Zugtrupp die Einsatzstelle. Auftrag für die Helfer aus Ostbevern war zunächst das Einordnen und Einweisen der zahlreich anrückenden Einsatzkräfte. Nachdem das volle Ausmaß der Ereignisse überschaubar war, wurden von der Einsatzleitung gegen 23:00 Uhr weitere Kräfte aus dem gesamten Kreis WAF nachgefordert. So rückten die 1. Bergungsgruppe und die Fachgruppe Beleuchtung aus Ostbevern, die 1. und 2. Bergungsgruppe aus Beckum und die 1. Bergung und die Fachgruppe Elektroversorgung aus Oelde aus.
Nach dem Eintreffen begaben sich die Einheiten zunächst in den Bereitstellungsraum. Die 1. Bergungsgruppe aus Ostbevern erhielt den Auftrag die geborgenen Toten vom Sammelpunkt vor der Kraftwerkhalle in ein nahegelegenes Zelt zu verlegen. Dieses wurde unter Mitarbeit von sogenannten Peers (Personen in Einsatzorganisationen, die Einsatzkräften helfen, psychisch belastende Einsätze und den Stress zu bewältigen) durchgeführt. Das Großeinsatzbeleuchtungsgerät der Fachgruppe Beleuchtung B kam leider nicht zum Einsatz. Die Führungskräfte des Orstverbandes zeigten sich zufreiden mit den Ausrückzeiten und der zur Verfügung stehenden Helferzahl.
Gegen 05:45 rückten die Einheiten aus Ostbevern wieder einsatzbereit ein.
Vorbereitet wurde die Übung vom Landesverband NRW und diversen THW-Geschäftsstellen. Insgesamt waren aus Ostbevern drei Fahrzeuge und 15 Helfer im Einsatz.